Friday, August 11, 2017

VIDEO: Olia Hercules "The Making of Kaukasis" via @OliasGastronomy

Olia Hercules discusses her new cookbook 'Kaukasis', a vivid culinary journey and the follow up to her award-winning debut 'Mamushka'. Get your copy now: Kaukasis The Cookbook: The culinary journey through Georgia, Azerbaijan & beyond




oliahercules.com

twitter.com/oliasgastronomy


More links:
Cookbook-Corner: "Kaukasis" By Olia Hercules [nigella.com]
Dishes from the Black Sea and beyond: exclusive extract. By Olia Hercules [theguardian.com]

Wednesday, August 09, 2017

VIDEO: Armenien, die Früchte aus dem Paradies. Ein Film von Mirella Pappalardo (2010) - 360º GEO Reportage / ARTE



Der Granatapfel ist das Nationalsymbol Armeniens und eine der ältesten Kulturfrüchte der Menschheit. Er gilt als wahrer Gesundmacher und ist reicher an Antioxydantien als grüner Tee und Rotwein. Neuesten Studien zufolge soll er auch das Krebsrisiko reduzieren. Granatäpfel sind in den letzten Jahren populär geworden. Eine Reportage aus dem Süden Armeniens und dem Dorf Nrnadzor, zu deutsch "Granatapfelschlucht".

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Granatäpfel gehören zu den ältesten Kulturfrüchten der Menschheit. Wissenschaftler glauben, dass der im Alten Testament erwähnte "Baum der Erkenntnis" ein Granatapfelbaum war. In Armenien ist die Frucht Nationalsymbol. Hier lebt der Bauer Mukutsch Bojadyan. Er und seine Familie haben alle Hände voll zu tun, um die Früchte vor dem nächsten Regen ins Trockene zu bringen.

Granatapfelbäume so weit das Auge reicht. Nicht umsonst bedeutet der Name des Dorfes Nrnadzor übersetzt "Granatapfelschlucht". Im Oktober ist Erntezeit. Mukutsch Bojadyan und seine Familie haben alle Hände voll zu tun, um die Früchte vor dem nächsten Regen ins Trockene zu bringen. Schon immer galt der Granatapfel als Symbol ewiger Jugend, Fruchtbarkeit, Schönheit und Liebe. In Armenien ist die Frucht eng mit der Kultur des Landes verbunden. Zur Hochzeit schleudern die Bräute einen Granatapfel gegen die Wand. Die Körner aus dem aufgeplatzten Apfel sollen den Kindersegen sichern.

Neue Bewohner in Nrnadzor sind sehr willkommen. Denn immer mehr Einwohner verlassen den einst blühenden Ort, und die einzige Bahnverbindung liegt seit dem Ende der Sowjetunion brach. Mukutsch Bojadyan kam erst vor wenigen Jahren in das Dorf nahe der Grenze zum Iran. Bei einem Besuch hatte er die verwaisten Granatapfelplantagen entdeckt und einige davon gekauft. Jetzt floriert sein kleines Unternehmen, die Händler kommen sogar aus der Hauptstadt Eriwan zu ihm. Die Granatapfelernte sichert den Bojadyans ein stabiles Grundeinkommen. Andere Nachbarn haben nicht so viel Glück, ihre Ernte ist entweder zu gering oder von minderer Qualität.

Zusammen mit dem Bürgermeister Mkrtich Mkrtchyan gehört Mukutsch Bojadyan zu den wenigen Bewohnern, die sich aktiv gegen Stillstand und Verfall im Dorf stemmen. Der Bürgermeister versucht seit einiger Zeit, die Regierung zu bewegen, die Straße zum Dorf instand zu setzen, um einen regeren Warenaustausch zu ermöglichen; bisher vergeblich. Zudem machen ständige Trockenheit und ungebetene Futtergäste, wie etwa Bären, den Bauern das Leben schwer. Dennoch hofft Mukutsch Bojadyan in diesem Jahr auf eine reiche Ernte. Er plant sogar, seine Felder mit neuen Zuchtbäumen zu bestellen. Ob ihm das gelingt, werden die nächsten Wochen zeigen.

VIDEO: Philipp Ammon - Georgien zwischen Eigenstaatlichkeit und russischer Okkupation - (Georgische Botschaft Berlin, 29.11.2016)

Die Wurzel des russisch-georgischen Konflikts vom 18. Jahrhundert bis zum Ende der ersten georgischen Republik (1921)"

2015 Kitab-Verlag Klagenfurt - Wien
www.kitab-verlag.com
Office@kitab-verlag.com
ISBN 978-3-902878-45-8

Buchpräsentation in der Botschaft Georgiens zu Berlin
Begrüßung: Kulturattaché Dudana Mazmanishvili
Moderation: Ekkehard Maaß
Vortrag: Philipp Ammon
Dankeswort: Botschafter Georgiens in der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Lado Chanturia, 29.11.2016


GESCHICHTE: Georgien zwischen Eigenstaatlichkeit und russischer Okkupation. Von Philipp Ammon (kitab-verlag.com)

(kitab-verlag.com) Wie kam es zu einer Entfremdung zwischen Russland und Georgien, zweier Länder desselben chalkedonisch-orthodoxen Glaubensbekenntnisses, deren kulturelle Verbindungen bis ins Frühmittelalter zurückreichen? Georgische Einflüsse lassen sich bereits am Glagolitischen Alphabet der Slawenapostel (9. Jh.) und der altrussischen Nestorchronik (12. Jh.) ablesen. Ebenso alt ist die russische Sehnsucht nach dem georgischen Paradiesgarten, dem Vyrïj-sad, dem Wohnsitz der Seelen der Verstorbenen, wohin die Vögel alljährlich zum Überwintern ziehen, welcher erstmals in der Belehrung Vladimir Monomachs (vermutlich 1117) Erwähnung findet. “Indeed, we began to believe that most Russians hope that if they live good and virtuos lives, they will not go to heaven, but to Georgia, when they die”, schreibt John Steinbeck 1948 in seinem Russian Journal von seiner Russlandreise mit Robert Capa.

Bei seiner Kirchenreform schwebt dem russischen Patriarchen Nikon (1605-81) die georgische Kirchenverfassung mit ihrem Ehrenvorrang der geistlichen Macht als sakrale Utopie vor. Nach der petrinischen Enthauptung der Kirche übernimmt im 19. Jh. die russische Literatur die Rolle des geistigen Gegengewichts zur weltlichen Macht und säkularisiert das Sehnsuchtsbild des großen Patriarchen zum arkadischen Traum. Pathetisch gesprochen ließe sich die russische Hinwendung zu Georgien ähnlich der deutschen Liebe zu Italien als „Sehnsucht der Mitternacht nach dem Licht“ bezeichnen.

Nach dem Fall Konstantinopels ersuchen georgische Könige erstmals 1483 das „weiße Russland des großen Nordens“ um Schutz, welchem nach der geschichtstheologischen Überhöhung des Pleskauer Mönchs Philotheos zum „Dritten Rom“ (um 1500) die Rolle zufällt, das Böse der Welt in Schach zu halten und die Schutzherrschaft über die orthodoxe Christenheit wahrzunehmen. Als Alexander II. von Kachetien 1586 angesichts der türkischen Bedrohung den Sohn Ivans des Schrecklichen ?ëdor um Schutz für sich und sein Volk bittet, kann dieser die Zusage seines militärischen Beistands zwar nicht einhalten, doch führen er und seine Nachfolger fortan den Titel „Herrscher des Iberischen Landes und der Georgischen Könige“. Für die Georgier beginnt „die Sonne im Norden aufzugehen“, wie es der Dichter Mamuk´a Barat´ašvili (18. Jh.) formuliert. Gänzlich entgeht den Georgiern die Säkularisierung Russlands seit Peter dem Großen. An die Stelle der „Heiligen Rus´“ tritt die „Große Rus´“, welche sich nicht mehr von eschatologischem Sendungsbewusstsein und religiöser Affinität, sondern von strategischen Interessen und ragione di stato leiten lässt. Das Missverständnis bedingt eine Entfremdung und eine Tragödie, die bis heute währt...

Philipp Ammon, Historiker u. Slawist, lebt in Berlin.

VIDEO: Gefangen Im Kaukasus. Dokumentarfilm von David Kakabadse



40.000 von über 2,4 Millionen deutschen Kriegsgefangenen der UdSSR waren in Georgien interniert.

60 Jahre danach sprach der georgische Autor David Kakabadse ihnen, damals junge Männer von 17, 18 Jahren.

"Wir haben nie Hass gegen die Deutschen als Volk empfunden", sagt ein Georgier.

So entstand ein bewegender Film, der auf PHOENIX ausgestrahlt wurde.

Sunday, August 06, 2017

REPORTAGESCHULE: Morgen in Georgien

Ein kleines Land am Kaukasus strebt nach Europa. Seit März 2017 haben seine Bürger Visafreiheit. Die Euphorie ist groß: Es gibt EU-Infocenter, in der Hauptstadt hisst die Regierung schon heute die Europäische Flagge, und von den Hängen des Kaukasus fließt oranger Wein in die Länder der Union. Georgien ist aber auch ein Land, in dem man Stalin im Einkaufszentrum begegnet. Hier trennt Stacheldraht den Bauern von seinen Kühen, junge Frauen vermieten ihre Gebärmutter, dürfen aber nicht alleine wohnen. Und die Georgier sagen von ihren Gästen, sie seien von Gott gesandt. Elf Reporter der Zeitenspiegel Reportageschule wollten wissen, was das für ein Land ist, mit dem Europa so heftig flirtet. Gemeinsam mit drei kaukasischen Kollegen machten sie sich auf die Reise.

Mit Händen und Füßen. Von Sophie Herwig und Marc Pfitzenmaier
Die Gastfreundschaft der Georgier ist legendär. Um sie zu testen, durchkreuzen zwei junge Reporter/innen das Land – aus der Haupstadt Tiflis bis ans Schwarze Meer.


Mit Händen und Füßen - Ein Roadtrip durch Georgien from Zeitenspiegel-Reportageschule on Vimeo.


Mehr hier: reporterreisen.com/Morgen In Georgien

Mit Edita Badasyan, Ilkin Hasanov, Giorgi Janelidze, Franziska Grillmeier, Lilith Grull, Cristina Helberg, Sophie Herwig, Julia Jürgens, Meret Michel, Florian Niedermann, Tanja Mokosch, Marc Pfitzenmaier, Dunja Smaoui, Rike Uhlenkamp


facebook.com/Zeitenspiegel-Reportageschule Reutlingen - Journalistenschule

DOCUMENTARY: Power Trip. By Paul Devlin.



Der Film "Power Trip" über die Energiekrise in Georgien Hauptstadt der ehemaligen Sowjetunion .

Friday, August 04, 2017

CALL FOR APPLICATIONS: “My Image of Georgia” workshop (kulturkind-berlin.de)

(kulturkind-berlin.de) In the frame of Georgia being the Guest of Honour country at the 2018 Frankfurter Buchmesse the association kulturkind eV Berlin is organizing an interdisciplinary workshop named ‘My Image of Georgia’ in 2017, 12-14 September. The workshop will take place in Tbilisi, organized in cooperation with the Georgian National Book Center. Georgian illustrators, book artists and children´s book authors are invited to send a call for application. Deadline: August 21, 2017.

Download here: Call for application

Description
The workshop will help to produce a stronger body of work for the presentation of Georgian illustration art at 2018 Frankfurter Buchmesse. Goal is to develop answers to the question: Which image are Georgia and its culture reflecting and how does this image influence its people? We will find various, maybe unexpected answers of what the culture of Georgia characterizes and what it stands for. We work with different creative methods for idea generation and include elements of design thinking. By iterating our results through the whole workshop process, we validate our ideas along the way to find the best solution in the end.

Illustrators are invited to submit their applications for participating in the workshop. Players from the field of book art and children´s literature in general are welcome to participate in the workshop and submit their application as well. The programme is open to applicants who live and work in Georgia and have an affinity to the Georgian culture. Prerequisite for participation are soft skills like empathy, enthusiasm and openness towards experimental strategies for solutions. The number of participants is limited.

The participation is free of charge. Teaching materials and food are included. Participants are responsible for their own travel and lodging.



Wednesday, August 02, 2017

NATIONALPARKS: Legenden der Natur. Schutzgebiete im Südlichen Kaukasus. (2013)

Georgien und die faszinierende Kaukasusregion gehört mit seiner Tier- und Pflanzenwelt zu den reichsten und gleichzeitig bedrohtesten Naturschätzen der Erde.

Die “Kaukasus-Ökoregion” ist ein biologischer Schmelztiegel. Hier gibt es Pflanzen- und Tierarten aus Europa, Asien und Afrika sowie ganz spezielle kaukasische Besonderheiten, die sonst nirgendwo auf der Welt zu finden sind. Gegenwärtig stehen zehn Prozent der Kaukasus-Ökoregion unter Naturschutz, doch ist unser Naturerbe nach wie vor gefährdet, und es muss in Zukunft noch viel getan werden. Wir müssen Schutzgebiete erweitern und neue ausweisen, Habitat-Korridore schaffen und grenzüberschreitende Ansätze im Schutzgebietsmanagement weiterentwickeln.

In Georgien liegt die Zuständigkeit für den Schutz und Erhalt der Natur bei der Agency of Protected Areas. Abgesehen von den Aufgaben des Naturschutzes, der Wissenschaft, Forschung und Umweltbildung kümmern wir uns um die Interessen der einheimischen Bevölkerung in den jeweiligen Gebieten und sind bestrebt, den dortigen Lebensstandard zu verbessern. Dabei ist eine nachhaltige Tourismusentwicklung zu einem Schlüsselthema geworden, da dies die Möglichkeit bietet, zusätzliche Einkommensquellen zu erschließen und gleichzeitig verantwortlich mit der Natur umzugehen.

Neben der Wertschätzung des Naturerbes aus nationaler Sicht ist es unabdingbar, dass wir unseren Beitrag zu einem funktionierenden Netzwerk von Schutzgebieten leisten und uns um die Kaukasus-Ökoregion in ihrer Gesamtheit kümmern. In diesem Zusammenhang möchte ich dem deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der KfW für ihr aktives Engagement danken, das sie seit über einem Jahrzehnt in unserer Region zeigen. Ein Großteil der Fortschritte, die wir in der Vernetzung und Entwicklung von Schutzgebieten gemacht haben, ist als Ergebnis dieser langjährigen Zusammenarbeit zu sehen.

Schlussendlich ist auch die vorliegende Publikation auf der Basis des Engagements und des eingespielten Teamworks von begeisterten Einzelpersonen, Institutionen und Organisationen entstanden. Ihnen allen gebührt unser Dank. Die Erstellung dieser Broschüre ist Teil eines grenzübergreifenden Förderprogramms für Armenien, Aserbaidschan und Georgien. Auf diese Weise war es möglich, einzelne Themen und Sichtweisen regional zusammenzuführen und einen gemeinsamen Ansatz zur Vermarktung eines naturorientierten Tourismus im Südlichen Kaukasus zu entwickeln.

Diese Broschüre spiegelt inhaltlich die Ergebnisse von Diskussions- und Abstimmungsprozessen mit regionalen und lokalen Vertretern der Naturschutz- und Tourismusorganisationen, Schutzgebietsverwaltungen und von Reiseveranstaltern wider. Die Informationen, die sie zusammengestellt haben, zeigen die Besonderheiten der Schutzgebiete auf und geben Hinweise zum Naturerleben für Gäste, die bereit sind, das sensible Gleichgewicht der Ökosysteme in unseren Schutzgebieten zu respektieren. Wir sind uns bewusst, dass die Umsetzung eines nachhaltigen Tourismus ein kontinuierlicher Prozess ist, der noch viele Aufgaben für uns bereithält, und wir sind entschlossen auf diesem Weg weiterzugehen. Letztendlich wird ein nachhaltiger Tourismus, verbunden mit dem Gedanken unser wertvolles Naturerbe zu schützen, sowohl für das Wohlergehen der lokalen Bevölkerung als auch für den Schutz der biologischen Vielfalt ausschlaggebend sein.

Die vorliegende Broschüre soll Begeisterung für die Naturwunder Georgiens und der KaukasusÖkoregion wecken und Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig es ist, diesen Schatz zu bewahren.

Rati Japaridze,
Vorsitzender der georgischen Agency of Protected Areas

Broschüre: Legenden der Natur - REC Caucasus [rec-caucasus.org]
Mehr:
legendsofnature.org/deutsch/georgien
facebook.com/Rec Caucasus
South Caucasus Regional Exchange Platform on Biodiversity and Ecosystem Services [rbesp.rec-caucasus.org]

Monday, July 31, 2017

FOTOGRAFIE: Natela Grigalashvili: Buch meiner Mutter via @photogrvphy.com

Meine Mutter wurde am Anfang des Zweiten Weltkrieges in einem kleinen Dorf geboren. Zu dieser Zeit war ihr Vater schon im Krieg, von wo er nicht zurückkam. Sie war zehn Jahre alt, als ihre Mutter starb. Sie wurde von einem Zug überfahren. Ich erinnere mich daran, wie sie einmal sagte: "Ich war in der Schule, mitten in der Stunde öffnete einer meiner Klassenkameraden die Tür und schrie: Keto, deine Mutter ist tot". Seitdem wurde sie von ihren Brüdern und ihren Frauen erzogen. Ich weiß nicht viel über ihre Kindheit, weil sie nicht gern darüber sprach. Ich kenne nur Bruchstücke, die über die Jahre Verwandte erzählten.

Keto, meine Mutter, war 22 Jahre alt, als sie in einem Bergdorf geheiratet hatte, wo ich und mein Bruder geboren wurden. Sie war nicht streng, aber sie liebte auch nicht wie eine Mutter. Nachdem ich die Schule beendet hatte, zog ich in die Hauptstadt Tbilisi, um weiter zu studieren. In dieser Zeit starb mein Vater. Nach dem Abitur blieb ich in der Stadt. Meine Mutter gab mir diese Freiheit, aber gleichzeitig hatte sie aber auch kein Interesse an meinem Leben dort. Aus diesem Grund war ich lange Zeit sehr zornig. Jedes Mal, wenn ich nach Hause kam, zurück in das Dorf, wo ich aufgewachsen war und welches ich immer wieder vermisst habe, konnte ich sehen, dass niemand auf mich wartete - ich war ein Fremder dort. Langsam entstand ein Abgrund zwischen uns und wir wurden uns fremd. Es dauerte Jahre, um diese Vergänglichkeit zu überwinden und diese Realität zu akzeptieren.

Es dauerte Jahre, um zu verstehen, dass wir in vielerlei Hinsicht ähnlich sind. Ich weiß, dass jetzt, nach so vielen Jahren, meine Mutter denkt, dass ich auch eine gleichgültige Tochter war. Und ich kann ihr nicht sagen, wie sehr ich sie immer liebte, wie ich sie immer wollte, dass sie glücklich war und wie ich immer wollte, dass ich jemanden war, den sie liebte. Ich wollte dieses Buch über meine Mutter machen. Aber am Ende erkannte ich, dass dieses Buch über uns ist, über mich und meine Mutter.


Book of my Mother © Natela Grigalashvili


Natela Grigalashvili wurde in Khashuri, Georgia geboren. Ihr Kindheitstraum war Kamerafrau zu werden, aber die Fotografie erwies sich als das Medium, die einem Künstler mehr Komfort verlieh. Die Künstlerin wurde in verschiedenen Studios zur Fotografie hingeführt und wurde als Fotograf selbständig. Seit den 1990er Jahren beteiligt sich Grigalaschwili an verschiedenen Ausstellungen und Kunstprojekten. Sie arbeitete als Fotoreporter sowie als Filmoperator. Grigalashvili erhielt den Alexander Roinishvili-Preis für ihren Beitrag zur georgischen Fotografie im Jahr 2007. Ihr Foto "Der Sohn eines Fischer" wurde von National Georgraphic im Jahr 2013 ausgewählt. In den 1990er Jahren fotografierte sie mit schwarz-weiß Filmen. In den letzten 10 Jahren hat Grigalashvili Farbfotos mit einer Digitalkamera aufgenommen. Die Künstlerin macht hauptsächlich Fotoserien und realisiert Langzeitprojekte. Während der Arbeit an einer Foto-Serie konzentriert sich Grigalashvili auf die Geschichte, die von dem Bild erzählt wird ... Die berühmten Serien sind: Georgian Village, Javakheti, die Dukhobors, Aserbaidschaner in Georgien, Tiermarkt, Traditionelle Feiertage, Pankisi Gorge. Grigalashvili lebt und arbeitet in Tiflis. Sie unterrichtet Fotografie an der Staatlichen Akademie der Künste von Tbilisi und an der Tbilisi State University. Die Künstlerin arbeitet permanent an Fotoprojekten und reist in verschiedenen Regionen Georgiens. Grigalashvili gründete die Schulen in Javakheti (2014) und in der Pankisi-Schlucht (2015).

Webseite: www.natelagrigalashvili.com

Original Source with more photographies in English here: photogrvphy.com

Saturday, July 29, 2017

PHOTOGRAPHY: Georgia. "Life Impressions". By Pierre Gély-Fort



via blurb.com: blurb.com/G E O R G I A "Life Impressions". By Pierre Gély-Fort

For many years I’ve been fascinated by Stares of all these people I come across during my urban vagabonding. I feel this irresistible, if not compulsive need to capture their look, sometimes even while walking with my eye screwed in the viewfinder....

All these Stares come to me, whether they are intended for me or not, I see only them in my wanderings. They are furtive moments which I freeze obstinately, whatever the space of time, of place.

First of all, I try to express the emotion felt through the strength of each image and the visual & sensory consistency between shots .

My purpose is more to transmit a dynamic, a feeling generated by my subjects, than to tell a story or make a journalistic report .

To this end, my role as a street photographer in Georgia and everywhere switches from “self-effacement” (to stick closer to humans) to “irruption” (to create a surprise in the photo). This alternating allows me to keep a distance while capturing the intimacy of beings.

The profound respect that I have for my subjects, takes over their condition. Without ignoring the political, economic and social realities they are facing, I consider them first of all as unique human beings and worthy of attention. This is how I can capture and restore track of emotion sprung at our meeting.

flickr.com/photodilettante-fr
www.photodilettante.fr

Thursday, July 27, 2017

VIDEO: Georgien - Leben mit den Toten. Ein Beitrag von Katrin Molnar und Ralph Hälbig (2011)

In Georgien ist der Kult der Totenverehrung sehr ausgeprägt. Grabinschriften sind Briefe in die andere Welt. Grabbeigaben sollen den Verstorbenen auch im Totenreich nützen. Da wird schon mal eine Packung Zigaretten mit in den Sarg gelegt oder symbolisch das Auto auf den Grabstein gemalt. Jedenfalls ist das Speise- und Trankopfer im Kaukasus sehr opulent, damit es diesseits und jenseits allen gut geht.

MDR Windrose
Sendung vom So., 20.11.2011, 15.50 Uhr 2011 (MDR)


TRAILER: I Didn’t Cross the Border, The Border Crossed Me (English subtitles). Documentary by Toma Chagelishvili


I Didn’t Cross the Border, The Border Crossed Me (English subtitles) from Rise and Shine on Vimeo.
The villagers of Churvaleti knew since the end of the Georgian war in 2008 that they were living on a border. Life was simple, but not far from normal. Until a while ago, when Russian patrols started drawing the borderline and putting up barbed wire fences. In Churvaleti, the barbed wire fence goes right through the village. Families and communities got divided. Every other hour border patrols pass by and put anyone in captivity who come close to the fence. In spite of this menace, the villagers find ways to stay in touch with their relatives and friends across the line. Life goes on, but will it ever be the same again?


Zu sehen am 25. August in Berlin
Screening: I didn´t cross the border, the border crossed me


Georgia / Germany 2015
Wann: Freitag, 25. August 20:30 Uhr
Wo: 800A | Stettiner Straße 19, 13357 Berlin
Veranstaltung organisiert von 18591KM www.18591km.org


Nach dem Film folgt eine Diskussionsrunde zwischen dem Regisseur Toma Chagelishvili, dem kreativen Produzenten Veronika Janatková und dem Publikum

SYNOPSIS
Seit dem Ende des Georgien-Krieges im Jahr 2008 leben die Dorfbewohner von Churvaleti direkt an der russischen Grenze. Bisher war das Leben einfach. Doch dann begannen russische Soldaten eine Grenze zu ziehen und Stacheldrahtzäune aufzustellen. In Churvaleti verläuft die Absperrung quer durch das Dorf. Familien und Gemeinden sind seither getrennt. In regelmäßigen Abständen patrouillieren Soldaten entlang der Grenze und nehmen jeden fest, der ihr zu Nahe kommt. Trotz der gefährlichen Konsequenzen finden die Dorfbewohner aber immer wieder Wege den Kontakt mit ihren Verwandten und Freunden über den Stacheldrahtzaun aufrecht zu halten. Das Leben geht weiter aber wird es jemals sein, wie vorher?
 
Weitere Veranstaltungen auf www.kulturgeorgien.com

VIDEOS: Georgian Village Life - How to clean a Wine Container (#Quevri), make a wine brush, making white wine, how to make chacha & making bread

The Video-Maker lives in a village in the country of Georgia and this is my host family cleaning the inside of the 1000L clay wine container that is buried in the ground.



... host family making a brush that is used to clean the inside of the clay wine containers that are buried in the ground.



... host family making white wine.



... host family making chacha. Chacha is similar to vodka except chacha is made from grapes, not potatoes.




... host family making bread.


VIDEO: Wines of Georgia Tasting . Find out what the U.K Trade and Press think of #GeorgianWines

Monday, July 24, 2017

ON ONE'S OWN ACCOUNT: German Blog About Georgia by Ralph Hälbig Reaches More Than 3 Million Viewers. Interview: Nina Gomarteli via @cbwge









Ralph Hälbig manages a blog about Georgia and South Caucasus. Blog is available in German and shares politics, economics and art narrative in the region. Visitors are increasing day by day, while he’s planning to commit himself more and write a travel guide about Georgia. CBW had an interview with Ralph about his inspirations, experience and opinion towards region.

The full interview here (cbw.ge) >>


cbw.ge/e-version

Sunday, July 23, 2017

MUSIC & VIDEO: THE OTHER SIDE OF DAWN (hidden in clouds is taken from the album KAVKASIA (2017). By Minco Eggersman



directed by yaron cohen
camera by juul thielen
editing by maurits nienhuis
grading by sander van wijk

music by minco eggersman

hidden in clouds is taken from the album KAVKASIA (2017)

www.mincoeggersman.com
mincoeggersman.bandcamp.com/album/kavkasia

KONZERT: Junge klassische Musikerinnen und Musiker aus Armenien in Deutschland

Junge klassische Musikerinnen und Musiker aus Armenien werden im Juli im Rahmen der Bad Hersfelder Festspielkonzerte im J.S.-Bach-Haus in der Nachtigallenstraße 7 gastieren.

Am Samstag, 29. Juli und am Sonntag, 30. Juli jeweils ab 11 Uhr werden Erik Papanyan (Klarinette), Gaby Abrahamyan (Klavier), Tigran Mardanyan (Klavier) und Artur Kurghinyan (Violine) am Samstag mit Werken von Bach, Babadschanjan, Brahms, Cavallini, Chopin, Fuchs, Liszt, Mozart, Schumann und Komitas debütieren. Am Sonntag kommen Stücke von Bach, Busoni, Chopin, Fuchs, Mangani, Ravel,Schostakowitsch, Spohr und Komitas zur Aufführung.

Das Gastspiel wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland und dem Goethe-Institut unterstützt. Die Zusammenarbeit mit dem Bad Hersfelder Arbeitskreis für Musik e.V. und der Berliner Initiative hat sich in den zurückliegenden Jahren schon zur Tradition entwickelt.

Dies gilt auch für das alljährliche KAMMERTON-Konzert in Weißenhasel. Hier werden die unter der Leitung von Hasmik Hakobyan stehenden Musiker denn auch ihr Quartier für die Gastspielreise beziehen. Alle Musiker sind Preisträger verschiedener internationaler und nationaler Musikwettbewerbe, zählen also zu den großen musikalischen Begabungen. Das Konzert in der Evangelischen Dorfkirche Weißenhasel findet am Donnerstag, 27. Juli ab 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Erstmals wird KAMMERTON am Mittwoch, 26. Juli, ab 19.30 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche in Heringen auftreten. Es werden Werke von Bach, Brahms, Busoni, Chopin, Fuchs, Mozart, Schumann, Spohr und Komitas dargeboten werden. Der Eintritt ist frei.

Ljudmila von Berg
EuroCon e.V. /KAMMERTON | Ljudmila von Berg (Vorsitzende)
Ludwigkirchplatz 11 | 10719 Berlin | Ph. +49 174 9155258

Saturday, July 22, 2017

DOCUMENTARIES: Music of Georgia (Caucasus) Series. Color, 115 min, 1998-2012. By Hugo Zemp (der.org)


(der.org) Non-profit, K-12, and Individual pricing also available
See pricing information and conditions

Traditional music of Georgia (the Caucasus) is now internationally renowned and appreciated for the richness and beauty of its polyphonies. While concerts and studio recordings have revealed the diversity of local musical traditions, the films in this series show, for the first time, the performance of three different music styles in the context of rituals and learning.


At the foot of the Caucasus, the Kakheti province of eastern Georgia is famous for its wine and its polyphonic songs. Banquets with their alternation of ritualized toasts and collective singing are considered by Georgians as a major component of national identity. Verbal art and musical art are bound together in a unique way.


Table songs of Kakheti have two ornamented solo voices - occasionally one melodic voice - while the choir sings the drone, a sustained tone in the bass. Thanks to CDs and international tours by folk groups, lovers of Georgian polyphony from abroad appreciate this specific repertoire. However, this film reveals the performance of these songs in the traditional context of banquets (supra), under the presidencies of toastmasters (tamada).


Georgian banquets conventionally are the prerogative of men. Mastersinger Andro Simashvili, known as Andro Papa, leads his friends at a classical men's banquet. On the other hand, renowned female singer Leila Legashvili is the toastmaster at a women's banquet, where Andro Simashvili is an honored guest. Long songs and elaborate toasts are shown in their integrality, revealing important insights into Georgian cultural values.


Extra Feature:
Hymn of New Spring Branches (Himni Gazapkhulis Rtotha) by Leila Legashvili (4 min)
“This is a very interesting and pleasant film packed with highly elaborate examples of traditional/folk creativity. It features Andro Simashvili - the expert and performer of ancient folk songs. The film is full of humor, Kakhetian life situations and relationships, and shows many Georgian table songs. It preserves many interesting material which makes it very important for the next generations. Thanks to everyone who helped to make this film, Andro Papa and his singing became eternal.” — Anzor Erkomaishvili, President of the International Centre of Georgian Folk Song, Tbilisi, Georgia
“This documentary is delightful, possibly the best film about Georgian village singers that I have seen. Not only the music, but the very feel of Kakhetian village, with its live humor, even the smell of traditional food, is all there in the film!” — Joseph Jordania, University of Melbourne, Australia
Table Songs of Kakheti is Zemp's fourth Georgian-music documentary that I have seen. It is as instructive, and entertaining, as his earlier work. As a teacher, I have shown the earlier films to undergraduate anthropology students who's reactions have been very positive. An obvious choice for anthropologists teaching about folk music or concepts of traditional culture, gender, social change, and doubtless many other topics. I highly recommend it.” — Kevin Tuite, Université de Montréal, Canada
Related Resources
Read the article "A Man Can Sing and Play Better than a Woman" by Nino Tsitsisvili, originally published in the journal Ethnomusicology, 50(3), 2006





The Feast-Day of Tamar and Lashari (73 minutes, 1998)



Pilgrims meet at two mountain sanctuaries to celebrate the deified Queen Tamar and King Lashari with prayers, sacrifices and ritual songs. The participants of the feast also enjoy secular music and the company of friends.



The Pshavi people of the eastern mountains of the Republic of Georgia perform a ritual which can be characterized as a syncretism of ancient polytheistic beliefs and Orthodox Christian faith, but which is qualified by city habitants of Tbilisi as "pagan". The ritual of Tamar and Lashari celebrates queen Tamar (12-13th century) and her son Lasha, deified by the mountain dwellers.

Each year, and for three days, on the hillside of a Caucasus valley, pilgrims consecutively meet at two sanctuaries consecrated to these deities and worship them through prayers, songs and sacrifices, enjoying at the same time food and happy chats with friends they have not seen for a year. In addition to prayers and sacrifices by a shrine priest, religious songs are an essential part of the ritual.
The purpose of this film is not to isolate the most archaic elements, nor to reconstitute an idealized image of a polytheistic ritual of the past, but it is to show the multiple dimensions of the festival as it happened in July 1991. Several centuries-old songs could be heard there, but also profane music, traditional and modern, rural and urban, oriental and occidental Music.


Funeral Chants from the Georgian Caucasus (21 minutes, 2007)



During a burial, women and men separately perform individual laments punctuated by collective wailing, while a men's small choir perform polyphonic songs composed of musically stylized cries of grief.



The villages of the Svaneti province are located in north-western Georgia, in the valleys that lie between the mountains of the Caucasus. The Svans represent about 1% of the Georgian population. Their language differs from the Georgian language, and their religion is a syncretism of Orthodox Christian faith and pre-Christian beliefs. The polyphony of the Svans appears as one of the major styles of the Georgian vocal art. It consists of two soloist voices and the bass of the choir.

In their funeral rituals, the Svans combine three vocal expressions which are rarely found nowadays in other parts of the world: women's individual laments punctuated by collective wails like in Ancient Greece, men?s individual laments, and polyphonic chants by male choirs. While the individual laments are aimed at the deceased and the souls of departed people, the men?s polyphonic chants use no words but a series of syllables which follow a set pattern. With chords partly dissonant to a Western European ear, and without any cries other than musically stylized ones, these collective chants of great intensity manage to convey the helplessness and inexpressible grief of Man faced with death.


with co-director Nino Tsitsishvili:
Duduki of Tbilisi: Eldar Shoshitashvili and His Students (21 minutes, 2012)



The duduki is a double-reed wind instrument of the oboe family. During a rehearsal, the teacher and his students perform traditional repertoires of Middle Eastern origin as well as styles derived from rural polyphonic singing, and westernized songs developed by Georgian musicians since the 20th century.

 
The Georgian duduki is known by different names in neighboring countries such as Armenia, Azerbaijan, Iran and Turkey. In Tbilisi, the capital of Georgia, ethnomusicologists Hugo Zemp and Nino Tsitsishvili filmed a rehearsal for an upcoming concert, where master musician Eldar Shoshitashvili and his students perform traditional repertoires of Middle-Eastern origin but also westernized songs developed by Georgian musicians since the 20th century and styles derived from the rural polyphonic singing.

“These three films unified in one series show the distinct layers of contemporary Georgian culture with a remarkable precision and attention to real contexts. The creator of these documentaries is both a wonderful filmmaker and a great producer, but he always remains a musician, creating a sense of being in tune with the performers.” — Rusudan Tsurtsumia, Head of the International Research Center for Traditional Polyphony, Tbilisi, Georgia

More informations to Hugo Zemp

VIDEO: Georgian Folk Song "Orovela" by Leila Legashvili - from the film "Table Songs of Kakheti"



An excerpt of the documentary "Table Songs of Kakheti".

der.org/films/table songs of kakheti

by Hugo Zemp and Nona Lomidze
color, 80 min with 4 min of extras, 2016
in Georgian
with English subtitles

"Orovela" is a famous Georgian work song, traditionally sung by a peasant during ploughing. Nowadays it is also performed with a drone, a sustained tone in the bass, as are table songs. The filmmakers like especially Leila Legashvili’s version, sung while she picked grapes with her family and friends. As told by her father when she was "caressing the grapevine, and picking grapes": “Sing to the grapes. They are alive, they listen to you and obey you, because you are singing to them. When wine is brewing, it looks alive. See how it trembles, how it yawns in the jar, how it ferments. Then it enters a human body, and transforms it, makes it talk, sing, recite poetry. That’s why during a banquet, after a few glasses, everyone starts to sing, or recites a poem, because wine is alive, and it caresses everyone.”

Friday, July 21, 2017

TRAILER: "Khibula" - Trailer a new film by George Ovashvili / ხიბულა თრეილერი [ hollywoodreporter.com ]



A new film by George Ovashvili "Khibula" (trailer) 2017. produced by Alamday (Georgia), 42Film (Germany), Arizona (France), ZDF/ARTE.

'Khibula': Film Review | Karlovy Vary 2017

Source: hollywoodreporter.com

Georgian director George Ovashvili, whose 'Corn Island' was shortlisted in the 2015 foreign-language Oscar race, tackles the last days of his country's first democratically elected president in his third feature.

The first democratically elected president of the former Soviet Republic of Georgia, Zviad Gamsakhurdia, had a fascinating life. Starting as a scholar and human rights activist who helped usher in Georgia’s independence in the era of the Soviet glasnost, he in turn was accused of human rights abuses once he became the leader of a country with a population of which almost one-third consisted of minorities, barely represented at the legislative level. Additionally, he had to deal with pushback from not only the Russians but also two regions of the country, Abkhazia and South Ossetia, that claimed their independence from Georgia, which led to a civil war.

But viewers of Khibula, named after the village where Gamsakhurdia died in 1993 under still-mysterious circumstances and while technically still in office, will be hard-pressed to find much biographical information in George Ovashvili’s portrait of the man’s last days that’s not already in the film’s opening title cards. Poetic and elliptical, politically and psychologically often cryptic but ethnographically and geographically quite lovingly detailed, this is the kind of art house film for which a lot of patience is required and which offers modest — and some might argue ambiguous — rewards.

Nonetheless, there is no denying the filmmaking prowess of Ovashvili, whose previous, largely dialogue-free film, Corn Island, won the top prize at the Karlovy Vary fest in 2014 and which managed to make the shortlist for the foreign-language film Oscar later that year. Given the subject, it wouldn’t be a surprise to see his latest, which also premiered at Karlovy Vary, again submitted by Georgia as its contender, though the film might be at once too historically and culturally specific and too narratively oblique to achieve a similar level of success.

Ovashvili again wrote the film with Dutch playwright Roelof-Jan Minneboo, who co-wrote Corn Island and also worked on this year’s Azerbaijani Karlovy Vary entry, Pomegranate Orchard. Their narrative here is one that has been emptied of any kind of background information, is set entirely in the present — there are no flashbacks — and focuses on the president (Hossein Mahjoob), his prime minister (Kishvard Manvelishvili), their small entourage and some armed militia as they move through the mountains of the Caucasus, from refuge to refuge. A military coup and a Civil War has made them fugitives in their own country and they hope to regroup and re-establish themselves as the democratically elected leaders that they are. An early scene illustrates the absurdity of the situation, as one of Gamsakhurdia’s men asks whether a mountain lodge will take guests for the night and the president then walks into the building and past a reception desk that still has his portrait hanging on the wall behind it.

It is through small moments such as these that Ovashvili hints at the much larger picture, and people well-versed in Georgia’s recent political history will be able to pick up on all such references. For neophytes, however, it is harder to dig into the substrata of allusions to the immediately preceding events and the socio-political situation portrayed. And even so, some matters, such as Gamsakhurdia’s well-documented spiritual side, never some quite seem to break the surface, which seems odd in a film that uses the name of the place of his demise as its title, turning the film itself into a slow but sure march to a death foretold.

Interestingly, the director cast Iranian actor Mahjoob (The Color of Paradise), who has the appropriate patrician bearing, in the lead, rather than an actual Georgian. This should help local audiences see their own president as a clear outsider, even though he seems to be revered or at least respected whenever he runs into unsuspecting locals as they keep moving through the mountains, hoping to avoid being caught by the men of the junta. Throughout, Gamsakhurdia is a regal but also very stoic presence without any precise idea on how to recapture the country. It’s clear he doesn’t want to abandon his people again — he already fled the country once before — but there are virtually no discussions of a possible military or diplomatic plan that could help the delegation achieve its goal.

The film doesn’t seem to want to judge the president — and there's only a brief mention of his supposed human-rights abuses — but this has the unfortunate result of leaving the reasons behind his inaction open to interpretation. Is he being foolhardy and delusional, hoping that he’ll somehow magically come back to power again as long as the new rulers don’t catch him first, or is he simply resigned to his fate and putting on a brave poker face for those close to him who haven’t given up hope? “Fate makes plans, we just follow them,” he says toward the end, when he is handed a gun (he was later killed by a single gunshot). If the main idea behind Khibula was to illustrate this maxim, then Ovashvili succeeded, though audiences might have to do a little work themselves to figure out that he did.

The director knows how to make the most of his modest, $1.7 million budget, especially through his cunning use of offscreen space. The president’s handful of men are thus all gathered in a claustrophobic log cabin when they hear — but we never see — helicopters overhead, suggesting the enemy is closing in on them and they might be trapped. Similarly, a breathtakingly staged nighttime sequence sees them chasing away howling wolves by swinging ropes over their head that have been lit on fire at one end. It’s a striking image that was created very economically, as not a single wolf comes out of the shadows and Ovashvili again relies purely on sound to suggest that unseen enemies are near. The spectral presence of these threats also work on a thematic level, as Zviad seems to be haunted by opponents that he can't even see. The latter sequence also teases out one of the film’s underlying ideas, which is that both humans and nature can be fickle; they can protect or help you but also become your worst enemy. In this sense, Ovashvili's film is as much a meditation on the nature of power and man's place in the universe as it is the specific story of the country's first post-Soviet president.

For roughly the first half, Ovashvili and his cinematographer, regular Tornatore collaborator Enrico Lucidi, approach their subject in a stately yet almost documentary manner. We get to see the gorgeous mountain landscapes, the faces of the people and the hardships of the small group having to constantly navigate difficult terrain in a dignified manner. Gamsakhurdia is always impeccably and presidentially dressed, even when he’s helping to push a vehicle stuck in the mud that’s threatening to tumble off a cliff in one nail-bitingly shot sequence. There is no music to accompany them except for the traditional, deep-throated Georgian songs the men like to sing occasionally.

As their trek continues and becomes more exhausting — the story seems partially monotonous by design, which won't fly with all art house patrons — the director gradually introduces the film’s score, courtesy of Israeli-Georgian composer Joseph Bardanashvili (he also wrote the music for Corn Island and titles such as Late Wedding). The first piece of non-diegetic music appears some 50 minutes in and comes in the form of a flute-heavy passage that accompanies the sighting of a deer in the forest, lending the moment an almost otherworldly air. Was this a presidential epiphany in hindsight? For non-experts it might be hard to say, but what’s certain is that Ovashvili has accumulated an impressive command of all the elements in his cinematic toolbox over the course of just three feature films.

Production companies: Alamdary, 42film, Arizona Productions
Cast: Hossein Mahjoob, Kishvard Manvelishvili, Nodar Dzidziguri, Zurab Antelava
Director: George Ovashvili
Screenplay: George Ovashvili, Roelof-Jan Minneboo
Producers: George Ovashvili, Eike Goreczka, Christoph Kukula, Guillaume de Seille
Director of photography: Enrico Lucidi
Production designer: Teona Kavelashvili
Editor: Sun-Min Kim
Music: Joseph Bardanashvili
Sales: Pluto Film Distribution Network

In Georgian
98 minutes

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Sportliche Grüße Peter Gottwald (SmartRunning - Ihr Laufsportpartner Founder-Owner-CEO-Headcoach & Racedirector (AIMS Member)

 
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